Anreiz-Beitrags-Theorie

Anreiz-Beitrags-Theorie
Anreiz-Beitrags-Theorie,
 
Aussagensystem über die Bedingungen für die Existenzsicherung von Organisationen und Unternehmen. Die Anreiz-Beitrags-Theorie wurde v. a. von Chester I. Barnard (* 1886, ✝ 1961), James G. March (* 1918), H. A. Simon und Richard M. Cyert (* 1921) entwickelt. Die Existenz einer Organisation gilt als gesichert, wenn es gelingt, eine ausgeglichene Beziehung zwischen den angebotenen Anreizen (englisch »inducements«) und den empfangenen Beiträgen (»contributions«) herzustellen (Theorie des organisatorischen Gleichgewichts). Die Existenz ist gefährdet, wenn die Beiträge der Organisationsmitglieder (z. B. Arbeitnehmer, Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber) nicht mehr ausreichen, um zufriedenstellende Anreize gewähren zu können und somit die Teilnehmer (»participants«) zu weiteren Beitragsleistungen zu veranlassen.

Universal-Lexikon. 2012.

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